Dorn Breuss Methode


Dorn/Breuss Methode
Dorn/Breuss Methode

Diese erprobte Methode ist ideal, um die Wirbel und die Gelenke sanft wieder in die Ursprungsposition zu bewegen. Sie eignet sich für die Linderung vieler Leiden, denn alle Organe sind ja bekanntlich mit der Wirbelsäule verbunden. In meiner Praxisarbeit erlebe ich regelmässig zum Teil unvorstellbare Erfolge und somit die Wirksamkeit der Dorn Breuss Methode.

 

Es ist eine sanfte Art, die Wirbel und Gelenke wieder einzurichten. Diese Korrektur erfolgt jeweils durch leichte und sanfte (nicht ruckartige) Bewegungen. Meistens können Wirbelsäule und Gelenke in 2 bis 3 Sitzungen gerichtet werden. Selten benötigt es mehr als 5 Sitzungen.

 

Viele scheinbar Therapie-resistente Leiden können so angegangen und gelindert werden. Da wie gesagt jeder Wirbel mit Organen oder Körperteilen verbunden ist, können auch emotionale Erlebnisse damit zusammenhängen. Durch die Anwendung dieser Methode können auch diese blockierten Energien wieder ins Fliessen gebracht werden. So gelangen Sie wieder zu Ihrer ursprünglichen Lebenskraft und Lebensfreude und können Ihr Leben so gestalten, dass es sich seinem Ursprung gemäss entwickelt.

 

Eine dynamisch intakte Wirbelsäule ist Voraussetzung für unsere physische und psychische Beweglichkeit. Deshalb sollte sich die Anordnung der Wirbel von unten nach oben in einer Reihe befinden. Die Bandscheiben, welche sich dazwischen befinden, sollten gleichmässig belastet sein. Tritt einen Wirbel über längere Zeit in den Schiefstand, so kann sich das auf die Organe und auch auf die Bandscheiben auswirken. Die Breuss Massage mit dem dafür geeigneten Johannisblüten-Öl auf Olivenölbasis ist für die Regeneration der Bandscheiben hervorragend.

 

Weiter zu beachten ist der Beckenschiefstand, welcher sehr häufig durch ungleich lange Beine entsteht. Dies führt zu einer Verschiebung der Wirbelsäule und entsprechend auch zu unregelmässig belastete Bandscheiben. Deshalb ist die Basis jeder Dorn/Breuss Behandlung die Korrektur dieser Beinlängendifferenz. Anschliessend wird die Breuss Massage als ideale Vorbereitung für die Dorn Methode angewendet und schliesslich die sanfte Wirbel- und Gelenkkorrektur nach Dorn. Sie ist eine noch feinfühligere Methode. Eine ideal abgestimmte Rückenmassage im Bereich der ganzen Wirbelsäule. Sie löst tiefliegende feinere Blockaden auf und ist auch bei Bandscheiben-Problemen sehr hilfreich.

 

Zusätzlich zeige ich Ihnen im Sinne von Dieter Dorn die entsprechenden Selbsthilfeübungen, sodass Sie in der Lage sind diese zur Unterstützung des Heilungsprozesses zu Hause bequem auszuführen.

 

Das empfindsame Gefühl des Therapeuten und die Chemie zwischen Klienten und Therapeuten entscheiden über den Erfolg der Behandlung. Das gefühlvolle Abtasten an den Dornfortsätzen und das mitfühlende Verschieben der Wirbel und Gelenke in die ideale Position sind ausschlaggebend.

 

Wie ist der Ablauf einer Dorn Breuss-Behandlung?

Nach dem Eingangsgespräch werden zunächst mit der Dorn Methode die Beinlängen überprüft und gegebenenfalls korrigiert. Im Anschluss daran erfolgt die Breuss-Massage, die ca. 20-30 Minuten dauert und die Wirbel und die Muskulatur auf die weitere Behandlung vorbereitet. Danach wird die Stellung des Beckens und des Kreuz- und Steissbeins überprüft und gerichtet, sowie die Wirbel aufsteigend von der Lendenwirbel bis zum Atlas überprüft und gegebenenfalls durch sanften Druck korrigiert. Die Korrektur erfolgt immer in der Bewegung (im Unterschied zur Chiropraktik), d.h. der Klient führt eine Pendelbewegung mit dem Bein bzw. Arm aus, während der Therapeut den Schiefstand manuell korrigiert. Abschliessend werden Übungen für Zuhause mitgegeben und in der Regel auch gerne durchgeführt, da sich dadurch sehr schnell ein Behandlungserfolg einstellt bzw. weiterhin sichert. Nicht nur Wirbelsäulenschäden in fortgeschrittenem Stadium konnten so erfolgreich behandelt werden, sondern gerade auch dann, wenn die Probleme noch nicht so akut sind, beugen diese beiden Verfahren vor und steigern das Wohlbefinden beträchtlich.

 

Die Dorn Methode

Die sanfte Wirbeltherapie

Dorn Methode
Dorn Methode

Eine wichtige Voraussetzung für die gerade, aufrechte Wirbelsäule ist eine waagrechte Beckenlage. Die waagrechte Beckenlage setzt zwei gleich lange Beine und eingerichtete Hüftgelenke voraus. Fast alle Menschen haben anatomisch gleich lange Beine. Kontrollieren wir jedoch die Beinlänge, so stellen wir bei jedem zweiten Patienten ungleich lange Beine mit bis zu 4 cm Differenz fest.

 

Das kann verhältnismässig leicht geschehen. Es bedeutet, dass das Hüftgelenk auf einer Seite leicht ausgehängt ist. Man nennt dies einen Beckenschiefstand, der zu den meisten Problemen im Rücken-, Gelenk-, Bein- und Unterbauchbereich führt. Durch langes Sitzen oder Erschütterungen bei langen Autofahrten rutscht im Hüftgelenk der Gelenkkopf leicht nach unten - ein Bein ist auf einmal „länger“ als das andere.

 

Der Beinlängenunterschied kann im Laufe der Jahre zu Schmerzen im Hüft- und Lendenwirbelbereich führen, und aufgrund dieser Schmerzen dann zur Hüftoperation. Auch Bandscheibenprobleme sind auf diese Ursachen zurückzuführen. Starke emotionale Belastungen können ebenfalls zum Beckenschiefstand führen.

 

Dieter Dorn (1938 - 2011), Bauer und Sägereibesitzer im Allgäu (D)

Dieter Dorn bekam vor etlichen Jahren einen Hexenschuss und konnte sich vor Schmerz kaum noch bewegen. Er suchte einen „Einrichter“ namens Josef Müller auf. Was dieser mit seinem Daumendruck an der Wirbelsäule vollzog und dadurch erreichte, löste bei ihm helle Begeisterung aus; denn er konnte sich wieder frei bewegen und die körperlich nicht gerade schonende Arbeit im Sägewerk gleich wieder aufnehmen. Der alte Bauer sagte ihm, dass jeder, auch er, die Fähigkeit hätte, auf diese Art zu helfen. Kurze Zeit später starb der Bauer, und Dieter Dorn machte aufgrund der wenigen Aussagen seines Helfers seine ersten Erfahrungen: Der erste Patient, seine Frau, litt seit 20 Jahren an chronischen Kopfschmerzen. Wegen zweier zu langer Wirbelfortsätze hatte ihr Arzt ursprünglich zur Operation unterhalb des Hinterkopfes geraten. Aus Angst vor dem Risiko wagte sie es nicht, den ärztlichen Rat zu befolgen. Dorn fühlte diese Wirbelfortsätze und drückte sie mit den Fingern in ihre ursprüngliche Lage. Ergebnis: Der Kopfschmerz verschwand. Dann kam die an Ischias leidende Nachbarin dran, welche zuvor monatelang zweimal wöchentlich den Hausarzt aufgesucht hatte, der das Leiden mit Spritzen und Bestrahlungen kurzzeitig zu lindern vermochte. Einmal jedoch wurde es so schlimm, dass die von Schmerz Geplagte nicht mehr zu gehen vermochte. Sie nahm seine Hilfe an: Er stellte das Hüftgelenk richtig und drückte die harten Gesässmuskeln weich. Nach kurzer Zeit blieben die Beschwerden anhaltend aus.

 

Die Breuss Massage

Die besondere Rückenmassage

Breuss Massage
Breuss Massage

Aufbauend auf einer Dorn-Behandlung oder vorbereitend (je nach körperlicher Verfassung) wird die Breuss-Massage angewandt. Diese besondere Wirbelsäulenmassage ist eine sanfte Behandlung, die seelische und körperliche Verspannungen löst. Durch vorsichtiges Dehnen der Wirbelsäule werden die Zwischenwirbelscheiben "belüftet", und das Johannisblütenöl, mit dem der Klient eingerieben wird, kann „einziehen“.

 

Damit wird die Regeneration (Verbesserung bzw. Widerherstellung der Elastizität) der unterversorgten Bandscheiben eingeleitet. Unter zusätzlicher Wärmewirkung ruht der Klient anschliessend in einem angenehmen Entspannungszustand und kann „loslassen“. Breuss benutzte das Bild eines Schwammes, um diesen Vorgang zu verdeutlichen: Ein Schwamm, den man unter ein Gewicht von 50 kg legt, ist nach sechs Wochen nur noch eine dünne Platte, selbst wenn man das Gewicht wieder entfernt. Giesst man jedoch Wasser (Johannisblütenöl) darauf, dann kann der Schwamm wieder bis auf seine ursprünglichen Grösse aufquellen. Genau so erholen sich die Bandscheiben durch das vorsichtige „Belüften“ und durch das Eindringen des Johanniskrautöls.

 

Rudolf Breuss (1899 - 1990), Ingenieur von Bludenz, Vorarlberg

Rudolf Breuss litt selbst jahrelang an einer Erkrankung des Magen-Darmtraktes und setzte sich deshalb mit Naturheilverfahren auseinander. Mit diesem Wissen gelang es ihm, über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren anderen, zum Teil unheilbar kranken Menschen zu helfen. Die „Breuss-Massage“ wurde von ihm entwickelt.